29./30.01.2015 

Internationale DEBBI-Abschlusstagung in Straßburg:

Intergenerationelle Balance
Demografische Herausforderungen in der Arbeitswelt Frankreichs und Deutschlands

Am 29. und 30. Januar 2015 fand die Internationale Abschlusstagung „Intergenerationelle Balance - Demografische Herausforderungen in der Arbeitswelt Frankreichs und Deutschlands“ des Verbundprojektes DEBBI in Straßburg statt. An der Veranstaltung in Straßburgs Palais de la Musique et des Congrés nahmen die Projektpartner teil, zu denen

• das Forschungsinstitut für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention FIAP e.V. (Gelsenkirchen),
• das Institut für Praxisforschung und Projektberatung IPP (München),
• die Adesso AG (Dortmund) und
• die gaus gmbh (Dortmund)

gehören. Sie wurden begleitet und unterstützt vom

• Demographie Netzwerk e.V. (ddn) und dem
• Institut für Sozialpsychologie und Sportmanagement (SPMS) der Universität Burgund.

Die zweisprachig (Deutsch-Französisch) gehaltene Tagung bot die Plattform, die Projektergebnisse aus Forschung einerseits und Unternehmenspraxis andererseits zu präsentieren. Die Erkenntnisse aus beiden Teilbereichen wurden dabei getrennt für die Situation in Deutschland und die Situation in Frankreich aufgeschlüsselt und im Anschluss zusammengeführt, um der zentralen Frage auf den Grund zu gehen: Was können Deutschland und Frankreich voneinander lernen?

Die Vorstellung der im Verbundprojekt DEBBI entwickelten Tools rundete die Ergebnispräsentation ab, die als Basis für eine angeregte Diskussion diente. Hierbei gab es neue Anregungen von weiteren, zahlreich erschienenen Vertretern aus Forschung und Wirtschaft, die der Einladung nach Straßburg gefolgt sind. DEBBI konnte somit auch neue Perspektiven für weiterführende Wissenschafts- und Unternehmensprojekte in beiden Ländern liefern.

Donnerstag, 29. Januar 2015

13:00 Uhr Begrüßung und Einführung in die Tagung
Silke Steinberg (FIAP e.V.), Marie-Françoise Lacassagne (Laboratoire SPMS, Universität Burgund), Rainer Thiehoff (ddn e.V.)

13:15 Uhr Grußwort des BMBF und des DLR
Dr. Jochen Dreßen (BMBF/Referat 512)
Dr. Ursula Bach (DLR/PT Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen)

13:30 Uhr Session 1- Diagnose: Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt

„Der soziale Aufzug ist kaputt“ – Zur Notwendigkeit einer neuen Arbeitskultur in Frankreich
Michèle Dion (Universität Burgund, Dijon) 

 

Präsentation 1  

Ältere Beschäftigte in Deutschland – Herausforderung und Potenzial für mehr Innovation in Unternehmen
Rüdiger Klatt (FIAP e.V., Gelsenkirchen)  

Präsentation 2  

Die „Partitions Sociales“ als Lösungsstrategie – Ist ein Gleichgewicht der Generationen möglich?
Philippe Castel (Laboratoire SPMS, Universität Burgund, Dijon)

 

Präsentation 3  

15:30 Uhr Session 2- Antworten der Unternehmen auf die demografischen Herausforderungen

Innovative Bewältigung des demografischen Wandels durch Unternehmensnetzwerke?
Rainer Thiehoff (Das Demographie Netzwerk e.V., Dortmund)

Präsentation 4

Hochleistung durch Generationenvielfalt am Beispiel der SAP AG
Heidrun Kleefeld (SAP, Walldorf)

Präsentation 5

Kompetenzprofiling und aktives Erwerbsbiografiemanagment zur Bewältigung des demografischen Wandels – Das Beispiel adesso
Angela Carell, Viktoria Glasmachers (adesso AG, Dortmund)

Freitag, 30. Januar 2015

09:30 Uhr Session 3- Innovative Konzepte und Lösungen für die demografischen Herausforderungen in Unternehmen aus der Forschung

Einflussfaktor Demografie im Umgang mit diskontinuierlichen Erwerbsbiografien in Deutschland und Frankreich
Marie-Françoise Lacassagne (Laboratoire SPMS, Universität Burgund, Dijon), Silke Steinberg (FIAP e.V., Gelsenkirchen)

Präsentation 6  

Neue Konzepte des Erwerbsbiografiemanagements in Deutschland
Kurt-Georg Ciesinger (gaus gmbh, Dortmund)

Präsentation 7

Sportprogramme als betriebliche Handlungsstrategie für mehr Generationenbalance
Marie Jégu (FIAP e.V., Gelsenkirchen)

Präsentation 8

Erfolgreiches Altern mit oder trotz diskontinuierlicher Beschäftigung durch die Stärkung personaler Ressourcen
Helga Dill, Florian Straus (IPP, München)

Präsentation 9


Weitere Impressionen von der Konferenz: